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KoMoFlash vom Juni 2014 - Aktuelles, Spannendes und Wissenswertes rund um das Thema kollaborative Mobilität

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Liebe Leserin, lieber Leser 

Themen wie Carsharing, Bikesharing, Ridesharing oder Parksharing sind in aller Munde. In der Schweiz ist jeder 60. Erwachsene Mobility-Kunde, Bikesharing-Stationen sind in den Städten keine Seltenheit mehr und die meisten Leute können sich auch unter dem Begriff "P2P" („Peer-to-Peer“) heute etwas vorstellen. Es gilt jetzt aber, vom Bewusstsein über vorhandene Möglichkeiten zur Praxis überzugehen und diese Mobilitätsangebote, vom geteilten Rad über das Auto oder den Parkplatz des Nachbarn bis hin zur Mitfahrgelegenheit, im Alltag auch wirklich zu nutzen. Was teilen Sie? Wieso teilen Sie es? Oder vielleicht auch: Wieso nicht? 

Stoff zum Nachdenken! Wenn Sie Ihre Gedanken zum Thema mit uns teilen möchten, dann tun Sie dies gerne per E-Mail an info@wocomoco.org. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Ihr wocomoco-Team

 

KoMo-Input

 
Alain Brügger

Den elektrischen Fahrzeugen gehört die Zukunft. Soweit sind sich viele einig. Aber können elektrische Fahrzeuge auch geteilt werden? Sicher. Und es zeigt sich, dass jedes Fahrzeug sowohl elektrifizierbar, als auch in Sharing-Konzepte einzubinden ist. E-Bikes und E-Autos werden an vielen Orten schon gemeinschaftlich genutzt, mit elektrischen Scootern gibt es u.a. in Barcelona und San Francisco erste Tests, Paris will folgen. Letztlich bekommt das stationsgebundene Sharing immer mehr Konkurrenz durch das Free-Floating-System. In einem Feldversuch in Kopenhagen entfällt dafür sogar die Pflicht, das E-Auto nach Gebrauch wieder an eine Ladesäule zu bringen. Für eine ausreichende Beladung der Fahrzeuge sorgt hier das Verleihunternehmen.

Der grosse Vorteil wird zukünftig sein, dass wir mit elektrischen Fahrzeugen auch kleinere, wendigere und/oder spezialisiertere Fahrzeuge erhalten, die, einzeln oder in Kombination mit anderen Fahrzeugen und Mobilitätsformen, nachhaltiger, platzsparender und leiser unser Vorwärtskommen organisieren können.

Für uns Kundinnen und Kunden werden damit Zeit- und Komfortgewinne möglich sein, an die heutige Stauteilnehmende gar nicht mehr zu denken wagen.

Zusätzlich wird die Vielfalt den Trend “weg vom Besitz hin zur blossen Nutzung“ weiter beflügeln. Denn bei einem stark ausdifferenzierten Fahrzeugpark und den unterschiedlichen Leistungen der Fahrzeuge, wird es kaum mehr möglich sein, all diese Fahrzeuge selbst zu besitzen, zu pflegen und zu warten.

Mehr zum Sharing von elektrischen Fahrzeugen gibt es pünktlich zum 5. Kongress des Schweizer Forums Elektromobilität am 24./25. Juni 2014: www.forum-elektromobilitaet.ch

 

Rückblick

 

Brennpunkt Regulierung: 

Es vergeht zurzeit kaum ein Monat, in dem es nicht zu Konflikten zwischen neuen Anbietern kollaborativer Mobilität und bisherigen etablierten Mobilitätsanbietern kommt. Zuletzt geriet UBER ins Visier der Taxibranche.

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Free-Floating nicht überall gleich erfolgreich: 

Free-Floating-Angebote gelten in deutschen Grossstädten wie z.B. Berlin oder Hamburg als Erfolgsmodell. Doch nicht überall scheint das Modell gleichermassen anzukommen. Aus London und Birmingham wurden die Fahrzeuge des Free-Floating-Vorreiters car2go Ende Mai abgezogen. 

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Carsharing-Nachwuchs in der Schweiz: 

Ab sofort ist auch sharoo, die Carsharing-Plattform der Migros-Tocher „m-way“, online. Bei sharoo läuft übrigens auch das E-Auto-Share-Projekt „eMotion Zürich“. 

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Events

 

20. Juni 2014: 12. Salzburger Verkehrstage – Einreichefrist für Projekte.
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24. und 25. Juni 2014: 5. Kongress des Schweizer Forums Elektromobilität in Luzern
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2. September 2014: CarVe 2014 – das Cargo-Velo-Camp der D.A.CH-Region in Bern
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Meinung des Monats

 
 

Lesetipp

 
 

wocomoco-Ticker

 

Bild wocomoco 2014

Fotos, Präsentationen und mehr

wocomoco 2014 ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Für alle, die nicht dabei sein konnten oder den Kongress noch einmal Revue passieren lassen möchten, hier ein paar Eindrücke: Schauen Sie sich die Fotos vom ersten Kongresstag an oder werfen Sie einen Blick in die Präsentationen der Rednerinnen und Redner. 

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Hinweis fürs nächste Jahr

Natürlich nehmen wir bereits wieder die Vorbereitungen für den Kongress 2015 auf. Bleiben Sie am Ball und informieren Sie sich auf unserer Webseite regelmässig über den aktuellen Stand der Dinge! Wir halten Sie auf dem Laufenden!

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