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Sieben Antworten von: Eva Helmeth

Statement: Was ich der Welt zum Thema „kollaborative Mobilität“ mitteilen will.

Gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen, wie beim Carsharing, hat nichts mit Verzicht zu tun. Es ist ein Zugewinn an Mobilität, die zudem noch Spass macht! Probiert es einfach mal aus!

 

Traummobilitätsszenario in 50 Jahren: Wie wünsche ich mir die Verkehrswelt im Jahr 2060.

2060 fliesst der Verkehr, weil die Mehrheit der Menschen erkannt hat, dass es kein besseres Verkehrsmittel gibt als das Velo. Nur wenige Autos zeigen sich auf den Strassen. Die Autos sind gemietet und bis auf den letzten Platz gefüllt mit Menschen, die Fahrgemeinschaften bilden. Doch die Meisten sind nicht mehr auf das Auto angewiesen, weil ihr Arbeitsort sich in der Nachbarschaft befindet. Die Strassen leben wieder: Parkplätze sind in öffentliche Treffpunkte umgestaltet worden - Cafés, Spielplätze und Parks.

 

Mein TOP-Moment: Der meines Erachtens bisher grösste Erfolg in der kollaborativen Mobilitätsgeschichte.

Als gebürtige Deutsche und Weltenbummlerin kenne ich kein Land in dem das Carsharing so bekannt und so beliebt ist wie in der Schweiz. Die Entscheidung der damaligen Genossenschaften Sharecom und ATG sich zusammen zu tun und ihre Kräfte als “Mobility Genossenschaft” zu bündeln, erachte ich als den wichtigsten Schritt für den Erfolg des Carsharing. Immer und überall in der ganzen Schweiz eines der 2600 Autos fahren zu können ist für mich der grösste Erfolg der kollaborativen Mobilitätsgeschichte.

 

Mein persönliches Mobilitätsverhalten: Wie bewege ich mich privat.

Wenn es nicht gerade Glatteis hat, fahre ich mit dem Velo zur Arbeit. Ich geniesse die frische Luft, die Bewegung und die Gewissheit nie in einen Stau zu geraten.
Einmal pro Woche greife ich auf Mobility Carsharing zurück und fahre zum Sport. Es macht mir Spass jedes Mal ein anderes Auto zu fahren.

 

Eigene Erfahrungen mit kollaborativen Mobilitätsformen: Ein Erlebnis, das mir geblieben ist.

Ich kann mich an kein Erlebnis erinnern, das besonders hervor sticht. Die Nutzung der kollaborativen Mobilitätsformen ist für mich zur Selbstverständlichkeit geworden: in der Studienzeit habe ich Mitfahrgelegenheiten rege genutzt, bei Umzügen greife ich auf die Carsharing-Transporter zurück, das Carsharing-Auto fahre ich wenn es für das Velo zu weit ist und bei Städtereisen entdecke ich die Stadt auf Bikesharing-Velos.
Es ist gerade diese Selbstverständlichkeit, die die kollaborative Mobilität ausmacht.


Der Auslöser, der mein Engagement für geteilte Mobilitätslösungen in Gang setzte.

Ich hatte das Glück im Jahr 2007 in Paris zu leben - genau zu dem Zeitpunkt als das Bikesharing-System “Velib” lanciert wurde. Der Effekt war enorm: plötzlich war “Mobilität” in aller Munde und die Zahl der Velofahrer verdoppelte sich auf der Strasse. Ich war so begeistert von dieser Idee, dass ich mich im Rahmen meiner Master Thesis auch wissenschaftlich mit dem Thema “Bikesharing” auseinandersetzte.

 

Tatendrang im Bereich der kollaborativen Mobilität: Wenn ich könnte, würde ich als nächstes…

…das Carsharing als “öffentliches Auto” in den Köpfen der Menschen verankern. Damit wäre Carsharing ein ganz natürlicher Bestandteil der urbanen Mobilität, so wie Bus und Bahn.

 
 

DATENBOX:

Eva Helmeth

Name: Helmeth

Vorname: Eva

Funktion: Leiterin Verkauf und Beratung

Firma: Mobility International AG

Gegründet im Jahr: 2001

Anzahl Mitarbeiter: 12

Die Geschäftsidee kurz zusammengefasst:

Mobility International AG ist die 100% Tochtergesellschaft der Mobility Genossenschaft. Sie entwickelt und vertreibt Softwarelösungen für Carsharingfirmen. “MobiSys 2.0” wurde Ende 2011 lanciert und ist die derzeit modernste Carsharing-Software auf dem Markt.

Webseite:

www.mobility-international.com

 
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